Mit der zum 1. Januar 2021 in Kraft tretenden Änderung der LEADER-Richtlinie können wieder Vorhaben zur Verbesserung der Attraktivität und Lebensqualität im ländlichen Raum aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) finanziert werden. Davon können auch Handwerksbetriebe profitieren.

Aufgrund der hohen Nachfrage musste Anfang Juni ein Antragstopp ausgerufen werden. Anträge können im Zeitraum ab Januar bis zum 31. März 2021 beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) gestellt werden. Grundlage der Bewilligung ist eine Auswahl der Vorhaben nach landesweit einheitlichen Projektauswahlkriterien. Die zur Förderung auszuwählenden Vorhaben werden nach der sich ergebenden Rangfolge – unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel – und der Prioritätensetzung durch die Regionen selbst bestimmt.Übersicht:

Den Platz des Instruments des Jahres nimmt ab 1.1.2021 die Orgel ein und ist damit das erste Tasteninstrument, das zum Instrument des Jahres erklärt wird. Die Orgel gilt als Königin der Instrumente und ist das größte Musikinstrument der Welt. Seit 2017 sind Orgelmusik und Orgelbau durch die UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt.

“Jede Orgel ist ein Unikat, weil sie einzig für den architektonischen Raum erbaut wird, in dem sie erklingen soll. Das für den Orgelbau und die Orgelmusik notwendige hochspezialisierte Wissen und die besonderen Fertigkeiten wurden von Ha ndwerkern, Komponisten und Musikern über Jahrtausende entwickelt.”

(Prof. Dr. Christoph Wulf, Deutsche UNESCO-Kommission)

Die Landesmusikräte küren seit 2008 jedes Jahr gemeinsam ein Instrument des Jahres . Jedes Bundesland beruft eigene Schirmherrinnen und Schirmherren und hat seine eigene Vorgehensweise, um das länderübergreifende Ziel zu erreichen: Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielen Facetten der Orgel zu lenken .Jugend für den Ausbildungsberuf des Orgelbauers begeistern

Der Landesmusikrat Brandenburg e. V. und die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg habe eine besondere Kooperationsvereinbarung geschlossen, um junge Leute für das Instrument und den Beruf zu begeistern. Eine Baukastenorgel wird als Präsentationsmodell unter anderem in Schulen in Ostbrandenburg als Musikinstrument und als Handwerksprodukt vorgestellt. Gebaut wurde die Orgel vom Handwerksbetrieb W. Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder), der selber auch Ausbildungsbetrieb ist.Vorgestellt wurde das Projekt und die Baukastenorgel beim Eröffnungskonzert des Orgelbands Berlin-Brandenburg am 1. Januar 2021 in der Evangelischen Stadtkirche St. Nikolai in Fürstenberg (Oder). (zum Video in der rechten Spalte klicken)Logo_Instrument des Jahres_OrgelPressemitteilung

DHB: Die meisten Jugendlichen, die heute die Schule beenden, wissen mit dem Begriff Sattlerin nichts anzufangen. Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen?

Karolin Werkmeister: Ich hatte in meiner Jugend ein Pferd. Und beim Aufsatteln ist mir mancher Riemen, manche Naht am Zaumzeug kaputtgegangen. Aber damals war meine Stute noch sehr jung. Und auch Jungpferde müssen lernen, da geht das eine oder andere immer kaputt. Irgendwann fing ich an, das selbst zu reparieren. Meine Mutter meinte irgendwann, es gebe einen Beruf, in dem sowas professionell gemacht würde.

DHB: Und dann? Haben Sie ein Praktikum in einem Sattlerbetrieb gemacht?

Karolin Werkmeister: … und es hat zooom gemacht? (lacht) Nein. Aber es hat mir doch so gut gefallen, dass ich den mir angebotenen Ausbildungsplatz nach dem Abi tatsächlich angenommen habe.

DHB: Wie viele MitschülerInnen sind denn noch ins Handwerk gegangen?

Karolin Werkmeister: Nicht viele. Ich weiß jedenfalls noch sehr gut, dass mich im letzten Schuljahr viele komisch anguckten. Wie, du machst’ne Lehre? Wozu quälst du dich denn dann durchs Abi? Und klar, wenn ich heute zurückblicke, es wäre nicht unbedingt notwendig gewesen.

 „Ich bin stolz auf meinen Meisterbrief“

 DHB: Also war das Abi verlorene Zeit?

Karolin Werkmeister: Auf keinen Fall! Wir leben in einer Zeit, in der man sich ständig weiterbilden muss.  Handwerk ist nicht mehr wie früher, wo der Großvater oder die Großmutter die Werkzeuge an Vater oder Mutter und die an die Kinder vererbten. Man braucht heute also viel mehr noch als früher eine positive Haltung gegenüber dem lebenslangen Lernen. Und im Abitur lernt man auch wie man effektiv und selbstständig lernt. Das hat man dann so manchem in der Berufsschule voraus.

DHB: Was war, es, dass sie von Beginn an diesem Beruf so reizte?

Karolin Werkmeister: Wenn es um Sättel geht – dass unter den eigenen Händen etwas entsteht, dass Mensch und Tier gleichermaßen glücklich macht. Jeder Sattel, den man kauft, muss angepasst werden, denn jedes Tier ist anders anatomisch gebaut. Machen Reiter das nicht, wird das Tier Schmerzen haben.

DHB: Haben Sie sich nach ihrer Ausbildung gleich selbstständig gemacht?

Karolin Werkmeister: Hätte ich machen können, denn für den Sattlerberuf besteht leider keine Meisterpflicht mehr. Ich habe aber erst mal ein halbes Jahr in meinem Ausbildungsbetrieb und danach zwei Jahre in den Niederlanden Erfahrungen gesammelt. Mich in der Fremde selbstständig zu machen, kam für mich nicht in Frage. Da es in der Heimat aber keinen Sattlerbetrieb mit Fachrichtung Reitsport gab, der mich eingestellt hätte, war die Selbstständigkeit die einzige Option.

DHB: Sie haben aber trotzdem den Meister gemacht?

Karolin Werkmeister: Das war für mich von Beginn an klar. Als Lehrling mit den entsprechenden Leistungen hatte ich das Meisterstipendium gewonnen. Und innerhalb von drei Jahren nach der Ausbildung muss man beginnen. Ein System, das ich nicht in Ordnung finde. Ich würde das ändern. Unabhängig davon ist die Meisterausbildung ist ein Gütesiegel. Ich bin verdammt stolz auf meinen Meisterbrief.

DHB: Wenn Sie an den Beginn Ihrer Selbstständigkeit denken, war die Meisterschule da hilfreich?

Karolin Werkmeister: Nicht wirklich. Ohne Meisterschule wäre ich nicht im Ernst auf die Idee der Selbstständigkeit gekommen Aber der Spirit unter den Kollegen dort und der Zusammenhalt im Bundesverband (BVFR) haben mir Mut gemacht. Schon einen Businessplan in unserem Gewerk zu erstellen, ist eine große Herausforderung. Wie groß ist in meiner Region der Bedarf an Sattlerdienstleistungen? Wie hoch muss der Umsatz sein? Und: Kann ich den wirklich erwirtschaften? Das hat das Ganze ziemlich spannend gemacht. Aber am Ende ist es das, was man haben muss: Mut zum Risiko.

DHB: Und, hat der Businessplan in der Realität funktioniert?

Karolin Werkmeister: Es kam alles ganz anders als erwartet. Mein Betrieb steht heute auf zwei Säulen. Dem Vertrieb von ausgewähltem Reitsportbedarf und den anpassenden Dienstleistungen am Pferd.  Ab und an erledige ich auch Aufträge, die nichts mit Reiterei zu tun haben.

DHB: Was ist das Schönste an ihrem Beruf?

Karolin Werkmeister: Für mich? Der Kontakt mit den Tieren. Kunden können manchmal schwierig sein. Da braucht man innere Ruhe und nicht selten starke Nerven. Hatte ich schon erzählt, dass ich mir zu Beginn des Abiturs auch hätte vorstellen können, Psychologie zu studieren? Also: Sattlerei ist mehr als der Geruch nach Leder, das Anpassen der Sättel oder die Haptik des Zaumzeugs…

DHB: Sie haben aber trotzdem den Meister gemacht?

Karolin Werkmeister: Das war für mich von Beginn an klar. Als Lehrling mit den entsprechenden Leistungen hatte ich das Meisterstipendium gewonnen. Und innerhalb von drei Jahren nach der Ausbildung muss man beginnen. Ein System, das ich nicht in Ordnung finde. Ich würde das ändern. Unabhängig davon ist die Meisterausbildung ist ein Gütesiegel. Ich bin verdammt stolz auf meinen Meisterbrief.

DHB: Wenn Sie an den Beginn Ihrer Selbstständigkeit denken, war die Meisterschule da hilfreich?

Karolin Werkmeister: Nicht wirklich. Ohne Meisterschule wäre ich nicht im Ernst auf die Idee der Selbstständigkeit gekommen Aber der Spirit unter den Kollegen dort und der Zusammenhalt im Bundesverband (BVFR) haben mir Mut gemacht. Schon einen Businessplan in unserem Gewerk zu erstellen, ist eine große Herausforderung. Wie groß ist in meiner Region der Bedarf an Sattlerdienstleistungen? Wie hoch muss der Umsatz sein? Und: Kann ich den wirklich erwirtschaften? Das hat das Ganze ziemlich spannend gemacht. Aber am Ende ist es das, was man haben muss: Mut zum Risiko.

DHB: Und, hat der Businessplan in der Realität funktioniert?

Karolin Werkmeister: Es kam alles ganz anders als erwartet. Mein Betrieb steht heute auf zwei Säulen. Dem Vertrieb von ausgewähltem Reitsportbedarf und den anpassenden Dienstleistungen am Pferd.  Ab und an erledige ich auch Aufträge, die nichts mit Reiterei zu tun haben.

DHB: Was ist das Schönste an ihrem Beruf?

Karolin Werkmeister: Für mich? Der Kontakt mit den Tieren. Kunden können manchmal schwierig sein. Da braucht man innere Ruhe und nicht selten starke Nerven. Hatte ich schon erzählt, dass ich mir zu Beginn des Abiturs auch hätte vorstellen können, Psychologie zu studieren? Also: Sattlerei ist mehr als der Geruch nach Leder, das Anpassen der Sättel oder die Haptik des Zaumzeugs…

Die Regierung hat bei der Überbrückungshilfe III, die noch nicht beantragt werden kann, nachgebessert: Über­brückungs­hil­fe ver­ein­facht und ver­bes­sert

Auch Friseurunternehmen können diese Förderung nutzen. Betriebe, die im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent erlitten haben und keinen Zugang zur November-/Dezemberhilfe hatten, sind antragsberechtigt. Die Überbrückungshilfe III ersetzt anteilig bis zu 90% Fixkosten  https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2021-01-19-ueberbrueckungshilfe-verbessert.html

Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt:

Um das Verfahren möglichst unbürokratisch und einfach auszugestalten, gibt es einen Musterkatalog fixer Kosten, die berücksichtigt werden können: insbesondere Mieten und Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 Prozent, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, etc.

Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert. Schließlich können bauliche Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten gefördert werden sowie Marketing- und Werbekosten.Corona-Dezemberhilfe

Mit der außerordentlichen Wirtschaftshilfe können diejenigen Betroffenen, die nach den November-Schließungen auch im Dezember weiterhin von Schließungen direkt oder indirekt betroffen sind auch im Dezember Zuschüsse in Höhe von bis zu 75 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 als Beitrag zum Ausgleich der erlittenen Schäden erhalten. Auch bei der außerordentlichen Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember gibt es die Möglichkeit für Abschlagszahlungen. Erste Abschlagszahlungen werden voraussichtlich Anfang Januar fließen. Abschlagszahlungen werden bis zu einer Höhe von maximal 50.000 Euro gewährt; Soloselbständige können im eigenen Namen Anträge bis maximal 5.000 Euro stellen. Die Antragstellung durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgt wiederum über die bundesweit einheitliche Plattform:  www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember nochmal im Überblick

Die Antragsfristen der aktuellen Corona-Hilfen wurden angepasst:

Die Überbrückungshilfe II kann nun bis 31.03.2021 beantragt werden.

Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt:

Um das Verfahren möglichst unbürokratisch und einfach auszugestalten, gibt es einen Musterkatalog fixer Kosten, die berücksichtigt werden können: insbesondere Mieten und Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 Prozent, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, etc.

Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert. Schließlich können bauliche Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten gefördert werden sowie Marketing- und Werbekosten.

Für Betriebe, die aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen und Schließungen im Dezember 2020 von Arbeitsausfall betroffen sind, hat die Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) auf ihrer Website einige aktuelle Hinweise veröffentlicht. Diese erläutern die Abrechnungsmodalitäten von Kurzarbeitergeld und in welchen Fällen eine (erneute) Anzeige auf Kurzarbeit notwendig ist.

Unterschieden werden die folgenden drei Fälle:

– Betriebe, die durchgängig in Kurzarbeit sind und diese erhöhen müssen

– Betriebe, die die Kurzarbeit im September oder später beendet haben und im Dezember erneut in Anspruch nehmen müssen sowie

– Betriebe, die noch nicht bzw. letztmalig bis 31. August 2020 in Kurzarbeit waren und im Dezember Kurzarbeit in Anspruch nehmen müssen.

Für alle Fälle ist grundsätzlich zu beachten, dass arbeitsrechtliche Vereinbarungen zur Einführung der Kurzarbeit (z.B. einzelvertragliche Regelungen, Betriebsvereinbarungen) neu abgeschlossen bzw. verlängert werden müssen, wenn diese zeitlich befristet waren und den Dezember nicht umfassten.

Ausführliche Informationen unter der Webadresse

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/frankfurt-oder/kurzarbeit

Anzeigen und Anträge zum Kurzarbeitergeld können online über die Kurzarbeit-App oder über den Upload Service der Bundesagentur für Arbeit hochgeladen werden:

www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit

Bei Fragen ist der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar unter 0800 4 5555 20.

Sofern Arbeitgeber die erforderlichen Unterlagen nicht über die KuG-App oder den UPLOAD Service übermitteln können, wird um Übersendung an folgende Adresse gebeten: Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder), 15220 Frankfurt (Oder)

Agentur für Arbeit Eberswalde berät Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Kurzarbeit und zum Kurzarbeitergeld

Für Unternehmen und Einrichtungen, die vom neuen Lockdown ab dem 16. Dezember betroffen sind, kann Kurzarbeit mit der Zahlung des Kurzarbeitergeldes eine Möglichkeit der Überbrückung in dieser schwierigen Zeit sein. Die Regelungen für die Anzeige von Kurzarbeit und für den Antrag auf Kurzarbeitergeld gelten unverändert.

Wichtig ist in jedem Fall, dass arbeitsrechtliche Vereinbarungen zur Einführung der Kurzarbeit – einzelvertragliche Regelungen oder Betriebsvereinbarungen – neu abgeschlossen oder verlängert werden, wenn diese zeitlich befristet waren und den Dezember nicht umfassten.

„Wir unterstützen die regionalen Betriebe während der aktuellen Wirtschaftskrise. Dazu gehört die schnellstmögliche Zahlung des Kurzarbeitergeldes an die Arbeitgeber genauso wie die individuelle Beratung zu allen Fragen rund um das sehr komplexe Thema Kurzarbeit“, so Constanze Hildebrandt, Geschäftsführerin Operativ der Arbeitsagentur Eberswalde. „Wir wissen um die Sorgen und Nöte der vom Lockdown betroffenen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und sind deshalb selbstverständlich für die Menschen, die gerade jetzt unsere Hilfe benötigen, telefonisch, online oder auch persönlich da. Wir empfehlen Arbeitgebern, uns schnellstmöglich zu kontaktieren, gerade was die Anzeige der Kurzarbeit betrifft.“

Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich über die regionalen Hotlines der Arbeitsagentur Eberswalde unter den Rufnummern 03334 37 2002 und 03334 37 1001 informieren und beraten lassen.

Außerdem steht die kostenfreie Arbeitgeber-Hotline 0800 4 5555 20 (Mo-Fr 8-18 Uhr) zur Verfügung und Anfragen sind über diese E-Mail-Adresse Eberswalde.anfragen@arbeitsagentur.de möglich.

Weitere Informationen auch zur Kurzarbeit-App und zum Upload-Service der Bundesagentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/ sowie unter www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-bb/kug-unternehmen

Dienstleistende von Fußpflege, die nicht rein kosmetischen Zwecken dient, haben gemäß § 9 Eindämmungsverordnung auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen in ihren Betrieben Folgendes sicherzustellen:

  1. die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Personen außerhalb der Dienstleistungserbringung,
  2. die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  3. das verpflichtende Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung durch alle Personen,
  4. das Erfassen von Personendaten der Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfänger in einem Kontaktnachweis nach § 1 Absatz 3 zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  5. einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft, insbesondere durch Stoßlüftung über Fenster oder durch den Betrieb raumlufttechnischer Anlagen mit hohem Außenluftanteil; bei einem aus technischen oder technologischen Gründen nicht vermeidbaren Umluftbetrieb raumlufttechnischer Anlagen sollen diese über eine geeignete Filtration zur Abscheidung luftgetragener Viren verfügen.

 

Ein Kontaktnachweis gemäß § 1 Abs.3 muss folgende Anforderungen erfüllen:

In dem Kontaktnachweis sind der Vor-und Familienname, die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie Datum und Zeitraum der Anwesenheit der betreffenden Person (Leistungsempfängerin oder Leistungsempfänger, Besucherin oder Besucher, Gäste) aufzunehmen. Die betreffende Person hat ihre Personendaten vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben. Die oder der Verantwortliche hat die Angaben auf Plausibilität zu kontrollieren sowie sicherzustellen, dass eine Kenntnisnahme der erfassten Daten durch Unbefugte ausgeschlossen ist. Sie oder er darf den Kontaktnachweis ausschließlich zum Zwecke der Auskunftserteilung gegenüber dem zuständigen Gesundheitsamt nach infektionsschutzrechtlichen Vorschriften nutzen. Der Kontaktnachweis ist für die Dauer von vier Wochen unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften aufzubewahren oder zu speichern und auf Verlangen an das zuständige Gesundheitsamt herauszugeben. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist ist der Kontaktnachweis zu vernichten oder zu löschen.

Zwischen den Kunden muss ausreichend Zeit zum Lüften der genutzten Räume sein. Zudem ist die Zeit zwischen den Kunden so zu planen, dass sich Kunden möglichst nicht begegnen. Aufgrund der sehr hohen Infektionszahlen gilt es, Kontakte zu anderen außerhalb des eigenen Haushaltes auf das absolute Minimum zu beschränken. Folglich ist das individuelle Hygienekonzept entsprechend anzupassen.

Die “Fußpflege” gilt im Sinne der Eindämmungsverordnung als “körpernahe Dienstleistung” nach § 9 der Eindämmungsverordnung , bei der durch den Dienstleister der Mindestabstand von 1,50 Meter zu der Kundin bzw. dem Kunden nicht eingehalten werden kann. Solche “körpernahen Dienstleistungen” sind nach § 9 Absatz 1 aktuell grundsätzlich untersagt.

Jedoch gilt dieses Verbot nach § 9 Absatz 2 der Eindämmungsverordnung nicht für “Fußpflege, die nicht rein kosmetischen Zwecken dient”. Das bedeutet, dass Fußpflegeleistungen, die nur dem Wohlbefinden und der guten Optik dienen als rein kosmetische Dienstleistung weiterhin untersagt sind.

Die Kosmetiker-Innung des Kammerbezirkes Frankfurt (Oder) definiert als – auch aktuell gestattete – notwendige Fußpflegeleistungen,

Die Durchführung dieser Tätigkeiten bleibt über die Ausnahmeregelung des § 9 Absatz 2 der Verordnung – auch ohne ärztliche Verordnung – weiterhin zulässig.

Hinweis: Mit Blick auf die sehr hohen Infektionszahlen wird verstärkt vor Ort kontrolliert, ob die Vorgaben der Eindämmungsverordnung eingehalten werden. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Dies Bußgeldtatbestände mit dem entsprechenden Bußgeld sind bezogen auf § 9 wie folgt:

  1. Erbringung oder Inanspruchnahme einer körpernahen Dienstleistung, ohne dass eine Ausnahme nach § 9 Absatz 2 vorliegt, = Bußgeld von 250 – 10 000 Euro,
  2. Nichtumsetzung eines Hygienkonzeptes, Bußgeld von 100 – 5 000 Euro,
  3. Unterlassen der Einhaltung der Maßnahmen; Bußgeld von 250 – 10 000 Euro,
  4. Nichttragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, ohne dass eine Ausnahme nach § 2 Absatz 2 Satz 1 oder § 9 Absatz 4 vorliegt, Bußgeld von 50 – 250 Euro.

 

Einst leitete er den Anlagenbau eines lufttechnischen Berliner Betriebes. Noch in den Wendewirren gründete er die Berliner Wartungs- und Kundendienst GmbH. Heute besitzt Heinrich Meyer 15 große und kleine Patente und feiert in diesem Jahr das 30jährige Bestehen seines erfolgreichen Unternehmens.

DHB: Wo hat Sie die Wende vor 30 Jahren erwischt?

Heinrich Meyer: In einem Betrieb, der schon vor dem Mauerfall „drüben“ arbeitete. Unsere Monteure wurden in Drilliche Westberliner Firmen gesteckt, ihre F6-Zigaretten gegen HB ausgetauscht. Dann reparierten sie Lüftungskanäle auf der anderen Seite. Es hat sich wohl gelohnt, diese Art der Arbeitnehmerüberlassung zu praktizieren – für beide Seiten.

DHB: Wenn Sie das Wort „Wende“ heute hören, an was denken Sie da?

Heinrich Meyer: An chaotische Verhältnisse. Fragwürdige Privatisierungen und Treuhand-Mitarbeiter. Aber auch an Aufbruchsstimmung. Neuanfang. Und zuverlässige Partner, die ihn für mich möglich machten.

DHB: Woher der Mut, sich noch vor der Einheit selbstständig zu machen?

Heinrich Meyer: Selbstbewusstsein. Und eine Frau, die aus einer Handwerkerfamilie kam und hartnäckig insistierte. Ich kannte unsere alten Partner in Westberlin. Mit einem gründete ich eines der ersten Ost-West-Joint Venture in Berlin. Wir hatten Dank unsere „Westaufträge“ schon zu DDR-Zeiten die modernsten Geräte und wussten, wie „drüben“ gearbeitet wird. Was sollte schiefgehen?

DHB: Wie haben Sie Ihre ersten Aufträge aquiriert?

Heinrich Meyer: Mit meinem grünen Trabi. Den ließ ich immer um die Ecke stehen, bevor ich in feinem Zwirn Klinken putzen ging. Hat funktioniert.

DHB: Erzählen Sie mir nicht, dass alles glatt lief?

Heinrich Meyer: Weil ich schon im Mai 1990 gründete, der Einigungsvertrag noch nicht unterschrieben war, bekam ich keinerlei Fördermittel, wie viele spätere Gründer. Die Vorurteile uns „Ossis“ gegenüber waren zum Teil nicht nachvollziehbar.

„Sie kommen aus dem Osten? Sie können doch keine Lüftungsanlagen bauen!“

DHB: Sprechen Sie jetzt von der Treuhand?

Heinrich Meyer: Auch. Als ich mit meinem Westberliner Gesellschafter 1991 auf dem alten IFA-Gelände in Ludwigsfelde eine Halle kaufen wollten, mussten wir zur Treuhand. Da saß ein junger Mann, lehnte sich zurück und eröffnete uns frei heraus: Wissen Sie, bis dieses Haus hier geschlossen wird, bin ich saniert. Wir fragten zurück: Reden Sie gerade wirklich von Bakschisch? Er sagte: So würde ich es nicht nennen. Wir standen auf und gingen. Die Halle haben wir natürlich nicht bekommen.

DHB: Erinnern Sie sich an Ihre ersten Aufträge?

Heinrich Meyer: Einer war die Reparatur einer Lüftungsanlage eines Berliner Nobelrestaurants. Wir brauchten Material und bekamen auf unsere Anforderung keine Antwort. Die hatten unsere Bestellung einfach ignoriert. Erst als ich anrief und den Namen unseres Westberliner Gesellschafters nannte, bekamen wir die Ware. Sofort – und mit hohen Rabatten. Wie viel solcher Geschichten wollen sie noch hören?

DHB: Das heißt, man stellte Ihre Qualifikation in Frage?

Heinrich Meyer: Ich habe in Köthen Anlagenbau studiert. Es war eine der wenigen technischen  Hochschulen der DDR, die auf ihrem Gebiet auch international anerkannt war. So, dass dort auch Studenten aus Westeuropa ihren Abschluss machten. Wir hatten schon vor dem Mauerfall 10 Jahre lang Klima- und Lüftungsanlagen im Osten und Westen gebaut. Und dann sagt dir ein Manager einer großen Westberliner Firma plötzlich. Sie kommen aus dem Osten! Sie können doch keine Lüftungsanlagen bauen!

DHB: Hatten Sie das Startkapital eigentlich auf der hohen Kante?

Heinrich Meyer: Wissen Sie was ich als Abteilungsleiter verdiente? Etwas über 800 DDR-Mark. Nein, für meinen Firmenanteil musste ich bei Verwandten Schuldscheine unterschreiben. Die waren zum Glück Dank guter Auftragslage bald beglichen.

DHB: Wie reagierten Westberliner Firmen auf die neue Konkurrenz aus dem Osten?

Heinrich Meyer: Unterschiedlich. Einmal wurden wir von einer Westberliner SHK-Firma vor dem Landgericht verklagt, wegen unseres Firmennamens. Unlauterer Wettbewerbsvorteil, so der Vorwurf. Angedroht war zusätzlich ein Bußgeld in fünfstelligem Bereich. Ich war fix und fertig, denn das Registergericht hatte den Namen ja genehmigt. Ich ging mit einer schweren Grippe zum Prozess und habe gewonnen.

DHB: Sprechen Sie jetzt von der Treuhand?

Heinrich Meyer: Auch. Als ich mit meinem Westberliner Gesellschafter 1991 auf dem alten IFA-Gelände in Ludwigsfelde eine Halle kaufen wollten, mussten wir zur Treuhand. Da saß ein junger Mann, lehnte sich zurück und eröffnete uns frei heraus: Wissen Sie, bis dieses Haus hier geschlossen wird, bin ich saniert. Wir fragten zurück: Reden Sie gerade wirklich von Bakschisch? Er sagte: So würde ich es nicht nennen. Wir standen auf und gingen. Die Halle haben wir natürlich nicht bekommen.

DHB: Erinnern Sie sich an Ihre ersten Aufträge?

Heinrich Meyer: Einer war die Reparatur einer Lüftungsanlage eines Berliner Nobelrestaurants. Wir brauchten Material und bekamen auf unsere Anforderung keine Antwort. Die hatten unsere Bestellung einfach ignoriert. Erst als ich anrief und den Namen unseres Westberliner Gesellschafters nannte, bekamen wir die Ware. Sofort – und mit hohen Rabatten. Wie viel solcher Geschichten wollen sie noch hören?

DHB: Das heißt, man stellte Ihre Qualifikation in Frage?

Heinrich Meyer: Ich habe in Köthen Anlagenbau studiert. Es war eine der wenigen technischen  Hochschulen der DDR, die auf ihrem Gebiet auch international anerkannt war. So, dass dort auch Studenten aus Westeuropa ihren Abschluss machten. Wir hatten schon vor dem Mauerfall 10 Jahre lang Klima- und Lüftungsanlagen im Osten und Westen gebaut. Und dann sagt dir ein Manager einer großen Westberliner Firma plötzlich. Sie kommen aus dem Osten! Sie können doch keine Lüftungsanlagen bauen!

DHB: Hatten Sie das Startkapital eigentlich auf der hohen Kante?

Heinrich Meyer: Wissen Sie was ich als Abteilungsleiter verdiente? Etwas über 800 DDR-Mark. Nein, für meinen Firmenanteil musste ich bei Verwandten Schuldscheine unterschreiben. Die waren zum Glück Dank guter Auftragslage bald beglichen.

DHB: Wie reagierten Westberliner Firmen auf die neue Konkurrenz aus dem Osten?

Heinrich Meyer: Unterschiedlich. Einmal wurden wir von einer Westberliner SHK-Firma vor dem Landgericht verklagt, wegen unseres Firmennamens. Unlauterer Wettbewerbsvorteil, so der Vorwurf. Angedroht war zusätzlich ein Bußgeld in fünfstelligem Bereich. Ich war fix und fertig, denn das Registergericht hatte den Namen ja genehmigt. Ich ging mit einer schweren Grippe zum Prozess und habe gewonnen.

„Der heutige Arbeitskräftemangel ist genauso ungesund für die Wirtschaft wie die Massenarbeitslosigkeit der 1990er Jahre“

DHB: Sie haben sich also nicht über den Tisch ziehen lassen…

Heinrich Meyer: Das ich nicht lache. Auch ich habe anfangs einem Berater unserer damaligen Hausbank vertraut. Der stellte mir das Geld für eine notwendige Investition sofort zur Verfügung.  Er behauptete, der Kredit sei abgesichert, was sich später als falsch herausstellte. Im Ergebnis musste ich Haus und Hof verpfänden.

DHB: Was macht das mit einem?

Heinrich Meyer: Es gerbt Dir das Fell. Aber es dauert. Wildwestmanieren waren an der Tagesordnung. Rechnungen wurden nicht bezahlt. Wer da nicht standfest war, konnte schnell untergehen. Ich war mehr als einmal in emotionalen Ausnahmesituationen.

DHB: 1995 haben Sie ihren neuen Firmensitz in Erkner gebaut?

Heinrich Meyer: Da war ich schon schuldenfrei. Alle Gewinne wurden sofort reinvestiert. Es gab Auftraggeber, die kamen unangekündigt und ließen sich unsere Monteurautos zeigen oder schauten sich die Firma an. Wäre das alles alt und unaufgeräumt gewesen, hätte es keinen Auftrag gegeben. Damals hatten wir schon 30 Mitarbeiter.

DHB: … und waren bundesweit unterwegs.

Heinrich Meyer: Das kann sich heute auch kaum noch eine Handwerksfirma leisten, seit die Anfahrtszeit zu den Baustellen als Arbeitszeit gilt. Früher galten auf dem Bau zwei Stunden Anfahrtszeit als normal. Heute finden Sie keine Mitarbeiter mehr, die bereit sind, lange Arbeitswege in Kauf zu nehmen. Die Kultur der sogenannten „work-life-balance“ hat die Arbeitswelt extrem verändert.

DHB: Sie klingen, als wären Sie darüber nicht sehr glücklich?

Heinrich Meyer: Ich wünsche mir keinesfalls die Situation der Massenarbeitslosigkeit der 1990er Jahre zurück. Aber der heutige Arbeitskräftemangel ist ebenso ungesund für die Wirtschaft. Heute ist ein Konkurrenzkampf um Arbeitskräfte entbrannt, dass selbst unzuverlässige Mitarbeiter Forderungen stellen können, die an der Realität voreigehen.

DHB: Hinter Ihnen an der Wand hängen 15 Urkunden…

Heinrich Meyer: Das sind Patente, die ich in den letzten 12 Jahren bekommen habe.

DHB: Welches ist Ihnen das Wichtigste?

Heinrich Meyer: Eines Tages erzählte mir ein Manager eines Autokonzerns, das viele Hersteller extreme Probleme mit korrodierten Entlüftungsanlagen in ihren Lackierstraßen hätten. Als ich mir das angesehen habe, fiel ich aus allen Wolken. Das sah aus einer anderen Zeit. Ich befasste mich mit dem Problem und fand eine Lösung. Darauf habe ich heute weltweite Patente. Und bin wirklich stolz darauf.

„Die Zulassung zu bestimmten Studienberufen sollte an den vorherigen Abschluss einer Berufsausbildung gekoppelt werden“

DHB: Wie ist die Ausbildungssituation in Ihrem Betrieb?

Heinrich Meyer: Schwierig. Wie für die meisten Unternehmen zurzeit. Bei vielen Bewerbern fehlt es an grundlegenden Kenntnissen in Mathematik und Physik. Um Montageberichte zu lesen, brauchte ich oft einen Graphologen. Das ist einfacher geworden, seitdem wir Tabletts benutzen.

DHB: Was muss sich ändern?

Heinrich Meyer: Das Bildungssystem. Zum Abitur dürfen nur noch Schüler zugelassen werden, die bundeseinheitlich gleich hohe Mindestanforderungen erfüllen. Da darf es keinen Rabatt geben. Wir sollten wieder mehr Wert auf eine breitere Allgemeinbildung, eine gute Real- oder Hauptschulausbildung legen. Es sollte keine Möglichkeit geben, Fächer, die man nicht mag, abzuwählen. Der Praxisbezug muss verbessert werden.

DHB: Wie stellen Sie sich das vor?

Heinrich Meyer: In der DDR arbeiteten Schüler ab der 6. Klasse regelmäßig in Betrieben. Das ist heute illusorisch. Aber warum wird eigentlich nicht in die Schaffung weiterer überbetrieblicher Ausbildungszentren investiert. Sie könnten die meist ineffektiven Schülerpraktika ersetzen und stattdessen eine praxisorientierte Schülerausbildung anbieten, die zum Pflichtunterricht gehört. Hier würden sie die vielfältigen Berufsbilder und damit verbundenen Tätigkeiten und Maschinen kennenlernen. Aber auch die Freude, die es macht, etwas mit eigenen Händen zu schaffen.

DHB: Das würde viel Geld kosten, weil jeder Landkreis in Deutschland mehrere solche Zentren bräuchte?

Heinrich Meyer: Es wäre aber eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Denn mit Hilfe solcher Ausbildungszentren könnten Schüler berufsorientierter als heute auf die Gymnasien gehen. Man könnte auch diskutieren, ob es nicht sinnvoll ist, Zulassungen zu bestimmten Berufen an eine vorherige Berufs- oder duale Ausbildung zu koppeln. Ein Medizinstudium ist ja auch an einen numerus clausus gekoppelt.

DHB: Guten Morgen, Herr Medejczyk, riechen sie was?

Marko Medejczyk: Die Luft draußen ist feucht. Es riecht nach Erde. Und kaltem Kaminholzfeuerrauch.  Früher hätte sie nach verbrannter Braunkohle gerochen.

DHB: Wann verschwand dieser Geruch?

Marko Medejczyk: Bei uns wurde exzessiv mit Braunkohle geheizt, weil die Sowjetunion lange vor 1989 die Preise für Öl- und Gas erhöht hatte und die DDR im Prinzip Pleite war. Im Westen gab es schon seit 1974 ein Immissionsschutzgesetz. Das galt mit der Wende auch für den Osten. Man stieg also auf Öl- und Gasheizungen um. Schon Mitte der 1990er Jahre roch die Luft plötzlich nicht mehr nach verbrannten Briketts.

DHB: Was bedeutete das für das Ofenbauer-Handwerk?

Marko Medejczyk: Mein Vater war Ofensetzer, hatte nach der Wende seinen Ofenbau-Meister und sich selbstständig gemacht. Doch der Anfang war unheimlich schwer. Es schien, als hätte er auf ein aussterbendes Handwerk gesetzt. Weshalb er nicht wollte, dass ich in seine Fußstapfen trete.

DHB: Sie wurden Elektromonteur mit Abitur…

Marko Medejzcyk: Stimmt. Ich begann meine Lehrausbildung 1988. Einen Teil absolvierte ich im Zementwerk Rüdersdorf. 1989 kam die Wende, da hatten wir oft anderes im Kopf als die Ausbildung. Aber ich hab’s durchgezogen und war 1991 fertig, ging danach erst einmal zur Bundeswehr, diente damals noch auf dem Flugplatz in Marxwalde.

DHB: Danach aber sattelten doch in jenes Handwerk um, das vom Aussterben bedroht war. Warum?

Marko Medejczyk: Elektro war nicht wirklich mein Ding. Und ich wollte meinen Vater unterstützen und irgendwann die Firma übernehmen. Das hieß natürlich nochmal die Schulbank drücken. Schon damals gab es nur noch fünf Berufsschulen in ganz Deutschland, die das Ofenbauer-Handwerk unterrichteten. Ich lernte es in Schwerin, durfte zum Glück aber gleich im zweiten Lehrjahr einsteigen, weil ich schon eine Lehre abgeschlossen hatte.

DHB: Sie starteten also, ohne sicher sein zu können, dass ihr Beruf eine Zukunft hat?

Marko Medejczyk: Ja, das war so. Damals arbeiteten wir tatsächlich eher als Fliesenleger denn als Ofenbauer. Aber bereits Mitte der 1990er Jahre änderte sich das. Ich spürte, dass der Wohlstand auch bei uns zunahm. Die, die bereits auf Gas oder Ölheizungen umgerüstet hatten, wollten jetzt so etwas wie Wohlfühlatmosphäre. Die ersten ließen sich in die alten Kachelöfen neue Heizeinsätze für Holzfeuerung einbauen, andere schafften sich Kaminöfen an. Plötzlich hatten wir wieder gut zu tun.

DHB: Und jetzt erfüllen die damals neuen Geräte die Werte des inzwischen verschärften Immissionsschutzgesetzes nicht mehr?

Marko Medejczyk: So ist es. Bis zum 31. Dezember müssen alle zwischen 1985 und 1994 errichteten Einzelraumfeuerungen stillgelegt, umgerüstet bzw. ausgetauscht werden. Viele Kunden haben das bereits getan. Betrieben werden dürfen nur noch Feuerstätten, die Grenzwerte von 0,15 Gramm Staub und vier Gramm Kohlenmonoxid je Kubikmeter Brennstoff nicht überschreiten. Wir haben deshalb immer noch genügend Anfragen.

DHB: Was ist preiswerter: umrüsten oder austauschen?

Marko Medejczyk:  Im Prinzip war die Technik zur Vermeidung von umweltschädlichen Emmissionen, also die Freisetzung von in Festbrennstoffen gebundenem Schwefel oder Kohlenmonoxid schon 2015 weitgehend ausgereizt. Nachrüstbare Aktiv- bzw. Passivfilter sind oft teurer als Neugeräte. Was sie an Schadstoffen binden, muss zudem gesondert entsorgt werden. Daher rate ich bei Kachelofenluftheizungsanlagen in der Regel zum Wechsel auf einen geprüften Heizeinsatz und bei mobilen Kaminöfen eher zu einem Neugerät.

DHB: Gibt es einen Unterschied zwischen einer Kachelofenluftheizungsanlage und einem Kachelofen?

Marko Medejczyk: Viele der in der DDR betriebenen Kachelöfen sind in Wirklichkeit Kachelofenluftheizungsanlagen. In ihnen ist der einzige, in der DDR hergestellte Heizeinsatz vom Typ Ortrand 3020 eingebaut. Die in dem Heizeinsatz erzeugte Wärme wird durch sogenannte „keramische Züge“ im Ofen geleitet und erwärmt dessen Steine. Ein alter Kachelofen hingegen ist ausschließlich aus Schamottsteinen gemauert und hat keinen Heizeinsatz aus Metall.

DHB: Lässt sich ein solcher Ofen umrüsten?

Marko Medejczyk:  Nicht wirklich. Im Prinzip müssten Sie abgetragen und komplett neu aufgebaut werden. Das macht nicht wirklich Sinn, es sei denn, man möchte unbedingt einen Ofen mit den alten Originalkacheln haben, etwa wenn man einen Ofen mit sehr schönen Meissner Kacheln hat. Aber auch dann wäre das ein komplett neuer Ofen, nur mit den alten Kacheln. Dementsprechend hoch sind dann auch die Kosten.

DHB: Was ist eigentlich mit offenen Kaminen?

Marko Medejczyk: Die sind von der Regelung ausgenommen. Kommt es durch deren Nutzung aber zur Geruchsbelästigungen, kann der Schornsteinfeger die Nutzung auf eine bestimmte Anzahl von Tagen im Jahr einschränken.

DHB: Werden Öfen eigentlich heute noch immer mit Schamottsteinen gemauert?

Marko Medejczyk: Die Schamottsteine haben sich bewährt, gelten aber als „Ofenbauerschinder“, weil sie sehr schwer sind. Heute setzen Ofenbauer auch den sogenannten Vermikulit-Steine ein. Sie sind leichter und reißt seltener – anders als Schamotte.

DHB: Heute heißt ihr Beruf Ofen- und Luftheizungsbauer. Wie viel hat er noch mit dem Bild der körperlich schweren und auch schmutzigen Arbeit aus der Ofensetzerzeit ihres Vaters zu tun?

Marko Medejczyk: Das Berufsbild hat sich sehr gewandelt. Muskeln braucht es aber immer noch. Viele Hausbesitzer lassen sich wieder aufwändig gestaltete Öfen etwa mit Ofenbänken, Verzierungen und anderen gestalterischen Elementen wie mit kunstvoll geschmiedeten sogenannten Röhrtüren verschlossene Warmhaltefächer bauen. Unser Beruf reicht heute stark ins künstlerisch-gestalterische hinein.

DHB: Ist ein Ofen eigentlich noch ein Ofen oder ein Hightechgerät?

Marko Medejzcyk: Er ist eine Heizung, die im Raum eine wesentlich größere Behaglichkeit ausstrahlt als eine „profane“ Zentral- oder unsichtbare Fußbodenheizung. Hinter diesem Wohlfühleffekt aber steckt heute durchaus Hightech. So mancher Kunde wundert sich, dass er beim Anheizen nicht die untere Klappe auflassen muss. Heute kann die Luftansaugung z.B. durch moderne Schornsteine erfolgen, nicht zwingend durch die Raumluft wie es früher die Regel war.

DHB: Arbeitet ein Ofenbauer von heute mit einem Computer?

Marko Medejczyk (lacht): Jedenfalls nicht nur um Rechnungen zu schreiben. Mein Vater hat alle Entwürfe noch von Hand gezeichnet. Ich habe meine Entwürfe aber von Beginn an mit einem CAD-Programm am Computer gemacht und visualisiert. Einige KollegInnen arbeiten bereits mit 3-D-Brillen, damit die Kunden schon vorher sehen können, wie der Ofen in ihrem Raum wirkt. Da will man als Ofenbauer kein Risiko eingehen. Denn so ein neuer Ofen kann schon mal so viel kosten wie ein neuer Kleinwagen.

DHB: Wieviel Higtech ist im Ofen noch möglich?

Marko Medejczyk: Ich persönlich glaube, dass die Technik zum Einsparen von Emmissionen weitgehend ausgereizt ist. Wenn es jetzt noch technische Weiterentwicklungen gibt, dann möglicherweise durch Brandsteuerungen, um die Fehler des Feuer machenden Menschen zu minimieren.

DHB: Wie wird sich der Beruf des Ofen- und Luftheizungsbauers weiterentwickeln?

Marko Medejczyk: Unsere Innung hat noch 33 Mitglieder. Und es gibt kein Treffen, auf dem die Zukunft unserer Zunft nicht das alles überragende Thema ist.  Es ist völlig klar. Die sogenannte De-Karbonisierung wird dazu führen, dass es eines Tages sicher untersagt wird, Feststoffe zu verbrennen. Aus der Kohle steigen wir gerade aus. Um unseren Holzvorrat zu decken, müssen wir heute schon Holz einführen, das oft genug aus Raubbau stammt. Der Klimawandel wird dazu führen, dass Holz so langsam nachwächst, dass es sich verbietet, es zu verfeuern. Das Ende unseres Berufes als Ofenbauer ist absehbar.

DHB: Wann wird es soweit sein?

Marko Medejczyk: Ich bin kein Hellseher. Schon jetzt gehören wir zur Sparte Klima-Heizung-Sanitär. Und tatsächlich kommt es zu immer mehr Überschneidungen. In Hochhäusern und Wohnanlagen, Lofts und Penthäusern, Hotels und Pensionen werden heute Geräte eingebaut, die Öfen oder Kamine täuschend echt imitieren. Gasflammen hinter Glas, Feuer, das aus Kunstholzscheiten emporlodert. Um solche Geräte einzubauen müssen sie Rohrleitungen verlegen, einen Gasschein machen, muss Steuerungselektronik verbaut werden. Hier arbeiten wir bereits oft mit unseren KollegInnen aus den SHK-Firmen zusammen.  Interview: Mirko Schwanitz

Sie sind Handwerker, Arbeitgeber oder Arbeitnehmer und haben Fragen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Wir haben Ihnen einige Informationen zusammengestellt. Diese werden ständig aktualisiert.Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung verabschiedet

Das Bundeskabinett hat am 20.01.2021 die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) beschlossen. Angesichts der immer noch hohen Ansteckungszahlen mit COVID-19 ist es weiterhin notwendig, sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem Weg dorthin die Gefahr der Ansteckung zu verringern. Dabei gilt es, konsequent die erforderlichen Hygiene- und Abstandsvorgaben einzuhalten und immer dort, wo es die betrieblichen Abläufe zulassen, Homeoffice zu ermöglichen.

Weitere Informationen finden Sie HIER

Corona-Lockdown: Regelungen für Brandenburg

Die bestehenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werden in Brandenburg bis einschließlich 14. Februar verlängert und einige zusätzliche Einschränkungen festgelegt. Darauf hat sich heute das Kabinett in einer Video-Sondersitzung verständigt und die 5. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Sie tritt am Samstag, 23. Januar (0.00 Uhr), in Kraft.

Weitere Informationen finden Sie HIERBund-Länder-Beschluss

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf eine Verlängerung der bisherigen Corona-Maßnahmen bis zum 14. Februar verständigt.

Weitere Informationen finden Sie HIERAntragsfrist für die November- und die Dezemberhilfe verlängert

Unternehmen können Anträge auf Corona-Hilfszahlungen des Bundes nun länger stellen als bislang geplant. Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte, wurde die Antragsfrist für die November- und die Dezemberhilfe bis 30. April verlängert.

Weitere Informationen finden Sie HIERHinweise zu relevanten Regelungen für grenzüberschreitende Tätigkeiten von Handwerksunternehmen

Weitere Informationen finden Sie HIERInformationen der Bundesregierung zur Erhöhung der Kinderkrankentage

Weitere Informationen finden Sie HIERAktualisierte Fassung der Corona-Musterdokumentation veröffentlicht

Zwischenzeitlich haben sich wichtige neue Aspekte ergeben, die in einer Corona-Dokumentation festgehalten werden sollten.

Weitere Informationen finden Sie HIERFortsetzung des Lockdowns mit weiteren Einschränkungen notwendig – Landesregierung beschließt neue Verordnung (s. rechte Spalte) po polsku

https://www.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.691686.deJahressteuergesetz 2020 beschlossen

Wichtige Änderungen für das Handwerk aufgrund der Corona-Krise.

Weitere Informationen finden Sie HIERBeantragung von Corona-Hilfen

Dezemberhilfe und Überbrückungshilfe III können beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie HIERSozialversicherungsbeiträge können gestundet werden

Für die vom Lockdown betroffenen Unternehmen können die Sozialversicherungsbeiträge für Dezember 2020 bis zum Januar 2021 gestundet werden. Sofern eine Stundung für die Beiträge für November 2020 beantragt wurde, ist außerdem eine Verlängerung dieser Stundung bis zum Fälligkeitstag im Januar 2021 möglich.

Der Antrag auf Stundung der Beiträge im vereinfachten Verfahren ist mittels eines einheitlich gestalteten Antragsformulars zu stellen. Hier finden Sie das vom GKV-Spitzenverband entwickelte Muster eines solchen Antrags.Einschränkungen im Grenzverkehr nach Polen mit Wirkung zum 16. Dezember 2020 bis vorerst 10. Januar 2021

Ab Mittwoch, 16.12.2020 werden der grenzüberschreitende Tank- und Einkaufstourismus sowie eine Inanspruchnahme von Dienstleistungen in Polen nur mit einer anschließenden 10-tägigen Quarantäne möglich. Das gilt auch für Reisende aus Polen, die nach Deutschland zum Einkaufen, zur Bank, zur Post oder zur Inanspruchnahme von Dienstleistungen einreisen.

Aufrechterhalten werden Quarantänebefreiungen für Berufspendler, Studierende, Schülerinnen und Schüler. Auch der Verwandtenbesuch in Brandenburg oder in Polen wird ohne Quarantäne möglich bleiben.

Bei der Einreise nach Deutschland nach einem Aufenthalt in Polen ist eine elektronische Anmeldung unter www.einreiseanmeldung.de durchzuführen.Aktuelle Hinweise zum Kurzarbeitergeld

Für Informationen der Agenturen für Arbeit zum Thema Kurzarbeit klicken Sie bitte auf den jeweiligen Link:

Agentur für Arbeit Eberswalde
Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder)Zwingende Regeln für Fußpflegeleistungen nach der Eindämmungsverordnung

Weitere Informationen finden Sie HIERDie dritte Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg finden Sie in der rechten Spalte.Ab 16. Dezember gelten neue Einschränkungen auch für das Handwerk

Friseur- und Kosmetiksalons bleiben geschlossen

Weitere Informationen finden Sie HIERMöglichkeit der telefonischen Krankschreibung bis zum 31. März 2021 verlängert

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Möglichkeit für die Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit nach telefonischer Anamnese bis zum 31. März 2021 verlängert.

Wir hatten darüber informiert, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erneut bundesweit die Möglichkeit der Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nach telefonischer Anamnese beschlossen hatte. Diese war zunächst bis zum 31. Dezember 2020 befristet. Angesichts der deutschlandweit anhaltend hohen COVID-19-Infektionszahlen hat der Gemeinsame Bundesausschuss nun diese Sonderregelung zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit um 3 Monate bis zum 31. März 2021 verlängert. Bei leichten Atemwegserkrankungen kann also auch über den Jahreswechsel hinaus telefonisch eine Krankschreibung für 7 Tage (mit einer Verlängerungsmöglichkeit um weitere 7 Tage) erfolgen.

PressemitteilungCorona-Auflagen bis 10. Januar 2021 verlängert

Weitere Informationen finden Sie HIERKörpernahe Dienstleistungen bleiben im Bereich Friseur und notwendige Fußpflege weiter erlaubt

Weitere Informationen finden Sie HIERDie Corona-Novemberhilfe kann ab sofort beantragt werden

Weitere Informationen finden Sie HIER

 

Novemberhilfe für geschlossene Cafébereiche

Betriebe des Lebensmittelhandwerks — etwa Bäckereien und Konditoreien — können Novemberhilfe für geschlossene Café und Imbissbereiche beantragen. Wie bei Restaurants können sie für ihren geschlossenen Cafébereich oder  Imbiss eine Entschädigung von 75 Prozent des Umsatzes im November 2019 erhalten. Dies gilt nur für Umsätze, die dem vollem Mehrwertsteuersatz unterliegen.

Weitere Informationen finden Sie HIERVerständigung der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundesregierung zum weiteren Umgang und zur Eindämmung des Coronavius

Durch die Verabredung sollen die bestehenden Einschränkungen über Landesverordnungen bis einschließlich 20. Dezember verlängert und um weitere Maßnahmen zur Eindämmung ergänzt werden. Voraussichtlich am Freitag (27. November) wird das Kabinett die entsprechende Verordnung verabschieden.

Weitere Informationen finden Sie HIERBezugsdauer Kurzarbeitergeld

Die gesetzliche Grundlage bildet der § 104 SGB III.

Grundsätzlich gilt: Kurzarbeitergeld kann für 12 Monate bezogen werden. Unterbrechungen der Kurzarbeit von mindestens 1 Monat können die Bezugsfrist verlängern.

Weitere Informationen finden Sie HIERMöglichkeit der Stundung der Sozialversicherungsbeiträge für November 2020 für vom Teil-Lockdown betroffene Unternehmen

Zur Unterstützung der Arbeitgeber, die von dem Teil-Shutdown im November 2020 betroffen sind und die sich bis zum Zufluss der bereitgestellten Wirtschaftshilfen in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befinden, wird die Möglichkeit zur Stundung der Sozialversicherungsbeiträge für den Monat November 2020 gewährt.

Weitere Informationen finden Sie HIERNovemberhilfe soll schnell ausgezahlt werden
Brandenburg hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die außerordentliche Corona-Wirtschaftshilfe des Bundes für November 2020 ausgezahlt werden kann. Das Kabinett hat heute die dafür notwendige Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund gebilligt.

Weitere Informationen finden Sie HIER

Kosmetikstudios: Beschlüsse im Eilverfahren des OVG Berlin-Brandenburg

Die Eilanträge eines Nagel-, eines Kosmetik- sowie eines Massage-Studios, die sich gegen das coronabedingte Verbot des Erbringens körpernaher Dienstleistungen wendeten, wurden am 6. November 2020 durch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zurückgewiesen.

Die Pressemitteilung des Gerichtes dazu informiert, dass die Beschlüsse unanfechtbar sind.
Beschl. v. 05.11.2020 – OVG 11 S 99/20 (Massagestudio)
Beschl. v. 06.11.2020 – OVG 11 S 98/20 (Kosmetikstudio) und OVG 11 S 100/20 (Nagelstudio)

Enthalten sind auch Begründungen, dass kein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz zu anderen Wirtschaftsbereichen vorliege, wie z. B. zu Dienstleistungen im Friseurgewerbe.

Hier der Pressetext zu den Beschlüssen.Hinweise für erneute und ausgeweitete Kurzarbeit

Aufgrund der beschlossenen Corona bedingten Einschränkungen im November informiert die Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder).

Ausführliche Informationen finden Sie HIERCorona-Überbrückungshilfe geht in die 2. Phase

Förderung wird verlängert, ausgeweitet und vereinfacht. Anträge können ab sofort gestellt werden.

Die Überbrückungshilfe wird fortgesetzt. In der zweiten Phase für die Fördermonate September bis Dezember 2020 gelten neben erleichterten Zugangsbedingungen auch höhere Fördersätze. Unverändert bleibt, dass die Antragsstellung über prüfende Dritte (Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte) online erfolgen muss. Anträge für die zweite Phase können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020.

ZDH_RS_Überbrückungshilfe_IINeue Eindämmungsverordnung tritt am 2. November in Kraft

Friseurleistungen und notwendige Fußpflegen bleiben erlaubt

Die brandenburgische Landesregierung hat am 30. Oktober 2020 eine neue Eindämmungsverordnung beschlossen (https://www.landesrecht.brandenburg.de/dislservice/public/gvbldetail.jsp?id=8854). Die Verordnung ist am 2. November in Kraft getreten. Befristet bis zum 30. November gelten auch im Land Brandenburg schärfere Maßnahmen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Mit Ausnahme von Kosmetikbetrieben ist das Handwerk von Schließungen nicht unmittelbar betroffen.

Nach § 9 der neuen Eindämmungsverordnung ist aus dem Bereich Handwerk die „Erbringung körpernaher Dienstleistungen“ untersagt. Das Verbot gilt jedoch nicht für “Friseurinnen und Friseure” sowie für „Dienstleistende im Gesundheitsbereich …, soweit sie medizinisch notwendige Behandlungen erbringen, insbesondere im Bereich … Podologie sowie der Fußpflege, die nicht rein kosmetischen Zwecken dient …”. Diese Dienstleistenden haben jedoch individuelle Hygienekonzepte umzusetzen. In einer Pressemitteilung der Staatskanzlei vom 30. Oktober (https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/presse/pressemitteilungen/detail/~30-10-2020-corona-kabinett-november) wird ergänzend mitgeteilt, dass das Verbot insbesondere “Kosmetik- und Nagelstudios“ betrifft. Klarstellend wird in der Pressemitteilung auch darauf verwiesen, dass „körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel … notwendige Fußpflegen“ weiterhin erlaubt sind.

Angesichts der vorliegenden Informationen geht der Brandenburgische Handwerkskammertag zunächst davon aus, dass der Betrieb von Kosmetikstudios in Brandenburg ab dem 2. November weitgehend untersagt ist. Erlaubt bleibt lediglich die Durchführung „notwendiger Fußpflegen“. In Abstimmung mit der Kosmetiker-Innung des Kammerbezirkes Frankfurt (Oder). wird dazu das fachgerechte Kürzen von Nägeln, das Säubern von Nagelrändern, die Prävention von eingewachsenen Nägeln bzw. Nagelecken, die Behandlung von Nageldeformitäten und die Hornhautentfernung, insbesondere zur Prävention von Rhagadenbildung und zur Vermeidung der Entstehung schmerzhafter Verhornungen bzw. Clavi (Hühneraugen) sowie das Erkennen von Nagelmykosen gezählt. Die Durchführung dieser Tätigkeiten bleibt also zulässig.Kabinett beschließt neue Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen

Ab Montag (2. November) tritt eine neue Corona-Verordnung in Kraft.

AuszugHandwerkskammertag Land Brandenburg zu neuen Lockdown-Maßnahmen

Pressemitteilung vom 29. Oktober 2020

Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie

Bundeskanzlerin Merkel und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder haben neue Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen 2020-10-28-mpk-beschluss-corona-data. Es gehe darum, eine nationale Gesundheitsnotlage zu vermeiden, betonte Merkel. Dafür brauche es im November eine gemeinsame, befristete Kraftanstrengung.

Information für Mitgliedsbetriebe (Kosmetik)

Unterstützungshilfen sind geplant

Für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen die temporär schließen müssen plant der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe, um für finanzielle Ausfälle aufgrund behördlicher Anordnungen zu entschädigen. Der Erstattungsbetrag soll 75{8c57111f4b0fc6cb8d2b9def31808682ddaa01d31161fb789e4158224bd4a2d5} des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter betragen, womit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert werden.

 

Corona: Wichtige Infos für das Handwerk

Der ZDH – Zentralverband Deutsches Handwerk – bündelt Fragen und Informationen, die sich für Handwerksbetriebe und Handwerksorganisationen im Zusammenhang mit der Corona-Krise stellen.

https://www.zdh.de/themen-a-z/coronavirus/Nachbarland Polen ab Samstag zum Corona-Risikogebiet erklärt

Die Bundesregierung hat das Nachbarland Polen  mit Wirkung ab dem kommenden Samstag, 24.10.2020,  zum Corona-Risikogebiet erklärt. Ausnahmen gelten für Handwerker, Tages- und Wochendpendler mit beruflich veranlassten und nicht aufschiebbaren Terminen.

Mehr InformationenÜberbrückungshilfe: Corona-Hilfe nun bis Ende 2020 und flexibler gestaltet

Wirtschaftsminister Steinbach: „Wichtiges Signal für Brandenburger Wirtschaft“

Pressemitteilung vom 21. Oktober des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und EnergieLandesregierung Brandenburg präzisiert Corona-Regeln

Pressemitteilung 20. Oktober

Pressemitteilung vom 15. Oktober

Pressemitteilung vom 6. Oktober

Geänderte UmgangsverordnungTelefonische Krankschreibung wieder möglich

Angesichts bundesweit wieder steigender COVID-19-Infektionszahlen kurz vor Beginn der Erkältungs- und Grippesaison hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erneut auf eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung verständigt. Befristet vom 19. Oktober 2020 vorerst bis 31. Dezember 2020 können Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden.

Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesausschusses G-BADas Ministerium für Bildung, Jugend und Sport informiert zum Infektions- und Arbeitsschutz im Zusammenhang mit Corona:

Infektions- und Arbeitsschutz in den Schulen in Brandenburg (aktuelle Ergänzung zum Hygieneplan) 2020_10_09_3. Ergänzung – Rahmenhygieneplan in Schulen

Informationen zum neuartigen Corona-Virus des Bundesministeriums für Gesundheit (Stand August 2020) 2020_08 Corona_Information_D_BMGCorona-Regelungen in Brandenburg

Am 1. September beschloss das Kabinett eine neue Umgangsverordnung, die die bisher gültige am 5. September ablöst und zunächst bis zum 11. Oktober gelten soll. Private Feiern sind nun auf bis zu 75 Gäste beschränkt. In Restaurants können bis zu sechs Personen aus unterschiedlichen Haushalten mit einem Mindestabstand von 1,50 m Platz nehmen. Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Gästen bleiben bis 2021 verboten. Hier finden Sie den aktuellen Stand der Ge- und Verbote:

Überblick über alle aktuellen Regelungen

Pressemittelung des Brandenburgischen Kabinetts

Wichtige Verordnungstexte:

Umgangsverordnung des Landes Brandenburg

Großveranstaltungsverbotsverordnung

SARS-CoV2-Quarantäneverordnung

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Einkaufen sowie im ÖPNV
Pressemitteilung

Informationen zum Übergang in den Regelbetrieb in Kitas und Schulen
Mitteilung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS)

Freiwilliges Engagement in Corona-Zeiten
ehrenamt-in-brandenburg.de


Antworten auf häufig gestellte Fragen
corona.brandenburg.de

Praxistipp Corona-Dokumentation

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hinterlassen deutliche Spuren in vielen Betrieben und haben starken Einfluss auf Einnahmen. Um die ‘Auffälligkeiten in der Buchführung’ bei einer zukünftigen Betriebsprüfung nachvollziehbar zu machen und zu entkräften, hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks eine Empfehlung zur Dokumentation herausgegeben. Damit können mögliche Neuberechnungen oder Schätzungen verhindert werden. Die Empfehlung finden Sie HIER.

Ab 8. August gilt Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus müssen sich Einreisende aus internationalen Risikogebieten, vom 8. August an, bei der Rückkehr nach Deutschland testen lassen. Das ordnete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an. Die Tests sollen kostenlos sein. ein

Weitere Informationen finden Sie HIER

Corona-Überbrückungshilfen können beantragt werden

Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen ist für Corona-bedingten Umsatzausfall das Programm Überbrückungshilfe Corona aufgelegt worden. Diese wird für die Monate Juni bis August 2020 gewährt.

Weitere Informationen finden Sie HIERHilfsprogramm für Betriebe mit polnischen Pendlern

Handwerkskammern übernehmen Auszahlung an Mitgliedsbetriebe. Antragstellung für den Zeitraum 27.03. bis 03.05.2020 ist noch möglich.

Weitere Informationen finden Sie HIERGesetz für Maßnahmen im Elterngeld aus Anlass der COVID-19-Pandemie

Weitere Informationen finden Sie HIERAbmilderung der zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Krise für Arbeitnehmer
Steuerbefreiung für Beihilfen und Unterstützungen

Weitere Informationen finden Sie HIERKurzzusammenfassung für Hilfen zur Liquiditätssicherung in der Corona-Krise

Die Informationen finden Sie HIERFortsetzung der erleichterten Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Informationen zu den Stundungen bis Mai 2020 und Regelungen für die Stundung ab Juni 2020 finden Sie HIERDer Notfall-Kinderzuschlag

Unterstützung für Ihre Beschäftigten in der Corona-Zeit.

Weitere Informationen finden Sie HIERAlles zum Thema Kurzarbeit finden Sie am Ende dieser Seite.

Einfach nach unten scrollen.Kosmetik, Friseurhandwerk und Fußpflege — Hygiene- und Abstandsregeln

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege empfiehlt seit 25.06.2020: Eine Haarwäsche vor dem Haarefärben ist nicht nötig, wenn Beschäftigte beim Auftragen und Auswaschen der Farbe Handschuhe tragen. Bislang galt, dass Friseure und Friseurinnen ihrer Kundschaft vor jeder Dienstleistung die Haare waschen sollen. Diese Änderung zu vorherigen Empfehlungen ergibt sich aus aktuellen Erkenntnissen über die Infektionswege von SARS-CoV-2. Es sind jedoch die jeweiligen Vorgaben der Landesregierungen der Bundesländer zu beachten.
Die §§ 3 und 5 Abs.2 SARS-CoV-2-Umgangsverordnung in Brandenburg (SARS-CoV-2-UmgV Bbg) regeln die besonderen Abstands- und Hygieneregeln sowie den Arbeitsschutz für körpernahe Dienstleistungen.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

https://www.bgw-online.de

BGW-Hotline (040) 202 07 – 18 80

erreichbar:

Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit in Brandenburg (LAVG)

www.lavg.brandenburg.de

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard-Fußpflege-Nagelstudios_Download_Stand 20.05.2020

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard-Kosmetik_Download-Stand 20.05.2020

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard-Friseurhandwerk_Download-Stand 20.05.2020Praxis Datenschutz: Erhebung von Kundendaten in Friseur- und Kosmetiksalons

Zu den von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) aufgestellten Corona-bedingten Anforderungen an die Tätigkeitsausübung der Friseure und Kosmetiker zählt auch die Erhebung von Kundendaten und deren Weiterleitung an die Gesundheitsämter zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten. Wie diese Anforderungen datenschutzrechtlich in der Praxis umgesetzt werden können, erläutert das für Friseure beigefügte Praxis Datenschutz, welches auch für Kosmetiker gilt.

20200429_ZDH_Praxis_Datenschutz_Friseure_Kundendaten20200429_

11.05.2020_ANLAGE_Muster_Datenerhebung_Friseure und Kosmetiker


Polizeiliche Erkenntnisse im Phänomenbereich in Zusammenhang mit COVID-19

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) Brandenburg informiert
2020-05-04 polizeiliche Erkenntnisse im Phänomenbereich Cybercrime mit Corona-Bezug – ZAC BrandenburgBMF informiert: Antrag auf pauschalisierte Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für 2019

Aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind viele Steuerpflichtige mit Gewinneinkünften und Einkünften aus Vermietung und Verpachtung dadurch negativ betroffen, dass sich ihre Einkünfte im Vergleich zu den Vorjahren erheblich verringern und sie für den Veranlagungszeitraum (VZ) 2020 einen rücktragsfähigen Verlust (§ 10d Absatz 1 Satz 1 EStG) erwarten müssen.

BMF-Schreiben VerlustrücktragBDA-Leitfaden – Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie

Über u. g. Link finden Sie Ausführungen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zu arbeitsvertraglichen Folgen, wenn Arbeitnehmer wegen des Coronavirus nicht beschäftigt werden und über die Auswirkungen auf Entsendungen von Arbeitnehmern in das Ausland.

Weitere Informationen finden Sie HIERCheckliste zur Überprüfung der IT-Sicherheitsmaßnahmen im Home-Office veröffentlicht

Die ersten Wochen im Corona-Home-Office sind vorbei. Für alle Unternehmen, die bei der Cyber-Sicherheit zu Hause nachsteuern wollen, haben wir eine Checkliste von kurzfristig realisierbaren IT-Sicherheitsmaßnahmen entwickelt.

Weitere Informationen finden Sie HIERZinslose Stundung für Rentenversicherungsbeiträge

Auf Antrag ist die Aussetzung der Beitragszahlung für die Handwerker-Rentenversicherung möglich.

Weitere Informationen finden Sie HIERZusätzliche Hotline-Telefonnummern der Agenturen für Arbeit und Jobcenter in Brandenburg

Die Agenturen für Arbeit und Jobcenter befassen sich mit den Themen Kurzarbeit und schneller Zahlung von Lebensunterhaltsleistungen.  Für Personen, die nunmehr eventuell auf Entgeltersatzleistungen angewiesen sind, gibt es  zwei Hotline-Nummern.

Weitere Informationen finden Sie HIERSteuerfreie Sonderzahlungen/Sachleistungen an Beschäftigte in der Corona-Krise

Sonderzahlungen für Beschäftigte werden bis zu einem Betrag von 1.500 € im Jahr 2020 steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt. Gleiches gilt für die Gewährung von Sachleistungen. Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 erhalten.

Weitere Informationen finden Sie HIERZentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) aktualisiert Fragen & Antworten für Handwerksbetriebe

Die Themen reichen von Liquidität, Kurzarbeitergeld, Selbstständigkeit, Steuern, Soziale Sicherung, Ausbildung, Aufstiegs-BAFöG, Betriebsschließungen bis hin zu Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Gewerbeförderung und Fachkräfte, Leistungsausfällen sowie Außenhandel und Mobilität.

Weitere Informationen finden Sie HIERSofortprogramm für die freiberufliche Beratungsförderung

Seit dem 3. April 2020 können Beratungsleistungen mit einem Zuschuss in Höhe von 100{8c57111f4b0fc6cb8d2b9def31808682ddaa01d31161fb789e4158224bd4a2d5}, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten gefördert werden (Vollfinanzierung). Das Sofortprogramm gilt längstens bis zum 31. Dezember 2020.

Weitere Informationen finden Sie HIEREmpfehlungen für Handwerker*innen im Kundendienst zum Schutz vor dem Corona-Virus

Handwerker*innen können auch während der derzeitigen Corona-Pandemie nicht einfach ins Homeoffice wechseln. Sie stehen weiterhin in engem persönlichen Kontakt zu Kollegen und Kunden. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Maßnahmen und Vorgehensweisen für Handwerker*innen im Kundendienst veröffentlicht.

Weitergehende Empfehlungen, was Betriebe und Beschäftigte branchenspezifisch tun können, um sich vor dem Corona-Virus zu schützen, werden inzwischen von vielen Berufsgenossenschaften angeboten und können dort abgerufen werden (z. B. über die Seiten der BG Bau, der BGHW oder der BGHM).

Weitere Informationen finden Sie HIERÜberschreiten der Minijob-Grenze bis 31. Oktober 2020 erlaubt

Infolge Mehrarbeit aufgrund der Corona-Krise darf die 450-Euro-Verdienstgrenze im Minijob unter bestimmten Voraussetzungen überschritten werden.

Weitere Informationen finden Sie HIERVerdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz auch bei Kinderbetreuungszeiten wegen Kita- und Schulschließungen

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot (§§ 31 und 42 IfSG) oder einer Absonderung (§ 30 IfSG) unterliegt oder unterworfen wird bzw. wurde und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann Entschädigung nach den Regelungen der §§ 56 ff. IfSG beantragen

Weitere Informationen finden Sie HIERDIN stellt kostenlose Normen für medizinische Ausrüstung zur Verfügung

Mit der Bereitstellung der Normen soll Unternehmen geholfen werden, die ihre Produktlinien umstellen wollen, um die so dringend benötigte Ausrüstung kurzfristig herzustellen.

Weitere Informationen finden Sie HIERKurzfristige Überlassung von Arbeitnehmern während der Corona-Pandemie

Angesichts der Corona-Pandemie besteht ggf. das Bedürfnis bei Unternehmen, kurzfristig und unbürokratisch eigene Arbeitnehmer/innen anderen Unternehmen zur Arbeitsleistung zu überlassen bzw. kurzfristig und unbürokratisch Arbeitnehmer/innen anderer Unternehmen wie eigenes Personal einsetzen zu können.

Weitere Informationen finden Sie HIERAuf einen Blick: Hilfen für Beschäftigte und Unternehmen infolge Corona

Kurzarbeitergeld inkl. neuer Rechtslage, Antragstellung Kurzarbeitergeld für Arbeitgeber, Unterstützungsmöglichkeiten Lebensunterhalt, Zuschüsse für Unternehmen, Kredite für Brandenburger Unternehmen

Übersicht: Corona_Arbeit_Hilfen_Unternehmen_Beschaeftigte_270320Kreditanstalt für Wiederaufbau – KfW-Corona-Hilfe

Mit zinsgünstigen Krediten flüssig bleiben.

Zu vielen Fragen finden Sie HIER Antworten und Ansprechpartner.Soforthilfeprogram für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler

Es ist möglich Anträge auf rückzahlungsfreie Zuschüsse bei der ILB zu stellen.

Den Antrag, Ausfüllhilfen, die Richtlinie und neue FAQs  finden Sie HIERCorona-Krisenpaket beschlossen

Der Bundesrat hat am 27.03.2020 grünes Licht für das Corona-Krisenpaket gegeben. Das Paket umfasst umfangreiche Hilfen unter anderem für Unternehmen und Arbeitnehmer sowie das Gesundheitswesen. Dafür kann der Bund neue Schulden in Höhe von 156 Milliarden Euro aufnehmen. Den entsprechenden Nachtragshaushalt billigte der Bundesrat ebenfalls.

Weitere Informationen finden Sie HIERBerufsgenossenschaften bieten Unternehmen Unterstützung an

Viele Berufsgenossenschaften bieten ihren Mitgliedsunternehmen Unterstützung in Form von Stundung oder Ratenzahlung während der Corona-Krise an.

Weitere Informationen finden Sie HIERUnternehmer für Frankfurt

Das Unternehmerportal für gegenseitige Hilfe in der Krise.

Du bist Frankfurter Unternehmer und hast freie Kapazitäten? Dann mache jetzt mit und biete anderen Unternehmern Deine Hilfe an bzw. finde hier selbst Hilfe von Unternehmen anderer Branchen. Welches Angebot kannst du machen?

https://www.unternehmer-fuer-frankfurt.de/

Sie haben eine ähnliche Aktion in Ostbrandenburg gestartet? Gern veröffentlichen wir auch ihren Link. Eine Mail an wirtschaftsmacht@hwk-ff.de genügt.Neue Verordnung vom polnischen Gesundheitsminister vom 25.03.2020 für den Güterverkehr mit den betrieblichen Fahrzeugen bis 3,5 t

Die neue Verordnung für den Güterverkehr mit betrieblichen Fahrzeugen bis 3,5 t wurde vom polnischen Gesundheitsminister am 25.03.2020 erlassen:

Weitere Informationen finden Sie HIERErleichterte Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen kündigt in einem Rundschreiben die erleichterte Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen durch die Einzugsstellen (= gesetzliche Krankenkassen) an, um von der Corona-Krise betroffene Unternehmen zu unterstützen. Zwischenzeitlich hat sich auch die Bundesregierung dazu geäußert.

Weitere Informationen und ein Musterschreiben finden Sie HIERAussetzung der Zins- und Tilgungsleistung für den Mikrokredit Brandenburg

Die Aussetzung der Zins- und Tilgungsleistung für den Mikrokredit Brandenburg kann ab sofort für sechs Monate beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie HIERSteuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19/SARS-CoV-2)

Das BMF hat im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder Regelungen erlassen, die für die von den Folgen der Corona-Krise betroffenen Steuerpflichtigen steuerliche Erleichterungen vorsehen. Von besonderer Bedeutung ist die Möglichkeit, Steuerforderungen zinslos zu stunden.

HIER gelangen Sie direkt zum Bundesministerium der Finanzen

Finanzministerin: Rückzahlung für Brandenburger Unternehmen

Potsdam (dpa/bb) – Das Land Brandenburg zahlt Unternehmen in der Corona-Krise ihre bereits geleistete Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung zurück. Steuerpflichtige, die wirtschaftlich von den Folgen der Pandemie betroffen sind, können ab sofort bei ihrem Finanzamt einen Antrag auf Erstattung dieser Zahlung für das Jahr 2020 stellen, wie Finanzministerin Katrin Lange (SPD) am Dienstag in Potsdam mitteilte. «Die Sondervorauszahlungen werden damit «auf Null gestellt», gezahlte Beträge werden von den Finanzämtern in voller Höhe erstattet», erklärte sie. «Damit verschaffen wir Unternehmen, die in eine wirtschaftliche Schieflagen geraten sind, dringend benötigte Liquidität.»

Ministerium der Finanzen und für EuropaBG Bau erleichtert Stundungsregelungen für Betriebe der Bauwirtschaft

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) erleichtert die Stundung von Beiträgen für beitragspflichtige Unternehmen, die durch das Coronavirus außergewöhnlich belastet sind.

Weitere Informationen finden Sie HIERVermittlung betrieblicher Maßnahmen an Arbeitnehmende mit Fluchthintergrund

Die Verbreitung des Corona-Virus konfrontiert viele Unternehmen mit Notfallplänen, Kurzarbeit und zusätzlichen hygienischen Vorkehrungen. Um die Vermittlung dieser betrieblichen Maßnahmen an Arbeitnehmende mit Fluchthintergrund zu gewährleisten, bietet bea-Brandenburg eine telefonische Sprachmittlung auf Persisch und Arabisch an.

Informationen dazu finden Sie HIERService-Nummer des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg

Neue Service-Nummer veröffentlicht: 0331 866-1888 (von 08:00-18:00 Uhr).Anlaufstellen für Unternehmen in akuten betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten

Für Brandenburger Unternehmen, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, sind Anlaufstellen geschaffen worden. Die Regionalcenter der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) seien ab sofort Ansprechpartner, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag auf seiner Internetseite mit.

Weitere Informationen finden Sie HIERZivilrechtliche Folgen von Leistungsausfällen auf Verträge mit Kunden und Lieferanten

Es ist nicht auszuschließen, dass es infolge einer zunehmenden Verbreitung des Virus auch bei Handwerksbetrieben und ihren Lieferanten sowohl zu vorübergehenden Betriebsschließungen als auch zu Materialengpässen kommen kann. In diesen Fällen ist zu erwarten …

Weitere Informationen finden Sie HIERAnlaufstellen für Unternehmen in akuten betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten

Für Brandenburger Unternehmen, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, sind Anlaufstellen geschaffen worden. Die Regionalcenter der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) seien ab sofort Ansprechpartner, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag auf seiner Internetseite mit.

Weitere Informationen finden Sie HIERHinweise für Betriebe

Den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) erreichen seitens der Handwerksunternehmen und Handwerksorganisationen verstärkt Fragen zum Corona-Virus. Hier finden Sie verschiedene Hinweise, Materialien und Internetseiten mit aktuellen Informationen.

Weitere Informationen finden Sie HIERKurzarbeitergeld und Grenzschließungen

Vor dem Hintergrund der Ausnahmesituation mit Grenzschließungen in Folge der Corona-Krise hat die Bundesagentur für Arbeit ihre Rechtsanwendung in Bezug auf das Kurzarbeitergeld geändert.

Weitere Informationen finden Sie HIERCheckliste für die Beantragung von Kurzarbeitergeld

200514_Checkliste_Kug-Antrag_AGKurzarbeitergeld, Insolvenzen und Insolvenzgeld

Die Bundesagentur für Arbeit stellt klar, dass Kurzarbeitergeld bei einem Insolvenzantrag weiter gewährt werden kann, sofern die Voraussetzungen für dessen Gewährung weiter vorliegen

Weitere Informationen finden Sie HIERHäufige Fehler bei Anträgen im Kontext Kurzarbeit und Krankengeld

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat auf häufig auftretende Fehler bei der Beantragung von Kurzarbeitergeld (KuG) hingewiesen.

Weitere Informationen finden Sie HIERInformationen zum Antragsverfahren und zur Abrechnung des Kurzarbeitergeldes

Weitere Informationen finden Sie HIERInformationen zum Hinzuverdienst während der Kurzarbeit

Infoblatt: 200415_Kurzarbeitergeld-HinzuverdienstInformationen zur Arbeitnehmerüberlassung

Infoblatt: 200415_Kurzarbeitergeld-ArbeitnehmerüberlassungHaben Auszubildende Anspruch auf Kurzarbeitergeld?

Derzeit ist die Frage nicht einfach mit ja zu beantworten. Der ZDH setzt sich mit Nachdruck für Erleichterungen beim Zugang von Azubis zum Kurzarbeitergeld ein.

Weitere Informationen finden Sie HIERKurzarbeitergeld für Grenzpendler?

Sind Arbeitnehmer*innen, die Grenzgänger sind, von dem Arbeitsausfall im Betrieb betroffen und können/dürfen sie zu diesem Zeitpunkt weiter ihren Arbeitsplatz erreichen, bekommen sie für die ausgefallene Arbeitszeit Kurzarbeitergeld.

Weitere Informationen finden Sie HIERGefälschte Mail an Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld im Umlauf

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt seit dem 2. April 2020 vor einer betrügerischen Mail. Die Absender wollen an persönliche Kundendaten gelangen.

Weitere Informationen finden Sie HIERFünfte_SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung5_SARS-CoV-2-EindV – Allgemeine Begründung5_SARS-CoV-2-EindV – AnlageDGUV Übersichtsliste Informationsangebote und Konkretisierungen aller Berufsgenossenschaften zum betrieblichen Infektionsschutz vor SARS-CoV-2