Die Handwerkskammer


Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg
© hwk-ff.de/Leif Kuhnert

Das Handwerk, die Wirtschaftsmacht von nebenan –  das sind deutschlandweit mehr als fünf Millionen Beschäftigte in 130 Berufen in etwa einer Million Handwerksbetrieben. Sie bilden gegenwärtig etwa 368 000 Lehrlinge aus. Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg vertritt in ihrem Kammerbezirk mehr als 11 500 Unternehmen.

Sie ist Dienstleisterin und Interessenvertreterin ihrer Mitgliedsbetriebe, sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer sowie der Lehrlinge. Sie vertritt die Interessen des Handwerks in der Öffentlichkeit und auf der politischen Ebene. Die Kammer unterstützt ihre Mitglieder bei ihren täglichen Herausforderungen und trägt so zur Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und des Wirtschaftssektors Handwerk bei. Die Kammer ist modern und leistungsstark, sie ist kostengünstig und nah am Betrieb und seinen Bedürfnissen. Als Selbstverwaltungseinrichtung entlastet sie den Staat und Bürger durch Objektivität und Sachnähe.

Unser Team ist zu den Sprechzeiten persönlich für Sie erreichbar. Nutzen Sie die Gelegenheit “vor Ort”, mit uns ins Gespräch zu kommen.

Frank Ecker

Hauptgeschäftsführer und Abteilungsleiter Recht
Tel. 0335 5619 - 100
Fax 0335 5619 - 103

Wolf-Harald Krüger

Präsident
Tel. 0335 5619 - 100
Fax 0335 5619 - 103

Informationen zum Kammerbezirk

Der Kammerbezirk der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg umfasst die ostbrandenburgischen Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Uckermark und die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder).

Er grenzt auf einer Länge von 199 km im Osten an die Republik Polen und auf einer Länge von 91 km im Westen an die deutsche Hauptstadt Berlin.

Die Region hat 2,54 % Anteil am Territorium der Bundesrepublik Deutschland, 0,93 % Anteil an der deutschen Bevölkerung, mit 83 Einwohner pro km2 nur 36,6 % Bevölkerungsdichte von Deutschland.

Mitgliedschaft in der Handwerkskammer

Handwerkskammern wurden auf der Grundlage des Gesetzes zur Ordnung des Handwerks errichtet. Sie vertreten die Interessen des Handwerks. Ihre Mitglieder sind die Inhaber eines Handwerksbetriebes oder eines handwerksähnlichen Gewerbes im Handwerkskammerbezirks. Dazu gehören auch die Gesellen, andere Arbeitnehmer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und die Lehrlinge dieser Gewerbetreibenden. Zur Handwerkskammer gehören auch Personen, die selbstständig eine sog. nichtwesentliche Tätigkeit eines Handwerks gewerblich ausüben.

Warum Pflichtmitgliedschaft?

Im Rahmen der Selbstverwaltung kann die Handwerkskammer die Interessen des Handwerks nur dann im notwendigen Umfang vertreten, wenn die Mitgliedsbetriebe einen ihrer Leistungskraft angemessenen Solidarbeitrag leisten. Zu den umfangreichen Aufgaben der Handwerkskammer (siehe § 91 des Gesetzes) zählt, dass sie ständig eine vielfältige, qualifizierte Dienstleistungspalette bereithält, die jegliche Form der betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Beratung und der beruflichen Bildung einschließt. Darüber hinaus erfüllt die Handwerkskammer ihre vom Staat übertragenen hoheitlich-rechtlichen Aufgaben, berät politische Entscheidungsträger und vertritt ihre Mitglieder handwerkspolitisch.

 

Aktive Mitgliedschaft

Mit ihrer Organisation hat sich das Handwerk eine Körperschaft geschaffen, deren Basis im ehrenamtlichen Wirken ihrer gewählten Mitglieder besteht. Handwerker engagieren sich in der Vollversammlung und im Vorstand, in verschiedenen Gremien und in zahlreichen Prüfungsausschüssen. Ihre Arbeit ist für alle Mitglieder unverzichtbar. Sie ist direkte Interessenvertretung des Handwerks.

Verhaltenskodex

Die HWK Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg ist in ihrer Region verwurzelt und bekennt sich zum Wertekanon des ehrbaren Handwerkers: Integrität, langfristiges Denken, nachhaltiges Handeln, gesellschaftliche und soziale Verantwortung.

Daten, Zahlen und Fakten

Die HWK Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg stellt ihren Mitgliedsbetrieben, aber auch politischen Entscheidungsträgern und den Medien relevante Informationen aus ihrem Kammerbezirk zur Verfügung

Leitbild

Die HWK Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg wirkt aktiv und engagiert für die Verbesserung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Handwerks.

Strategie 2025

Wir, die HWK Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, setzen uns bis zum Jahr 2025 strategische Schwerpunkte mit der Zielstellung, den aktuellen und mittelfristigen Herausforderungen zu begegnen.

Arbeitsschwerpunkte 2020/21

Die Herbstvollversammlung 2019 der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) beschloss für die kommenden zwei Jahre die Tätigkeitsschwerpunkte.

Chronik der Handwerkskammer

Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg kann auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. Sie ist die älteste Handwerkskammer im Land Brandenburg.

In den letzten 100 Jahren lebten die Einwohner und damit auch das Handwerk Ostbrandenburgs unter fünf sehr unterschiedlichen Staatsformen und haben zwei verheerende Weltkriege überstanden. Die Hälfte der Zeit ihres Bestehens wirkte die Kammer unter diktatorischen Bedingungen, die zu starken Beeinträchtigungen ihres Wesens und ihrer Funktion führten. Erst seit 1990 war wieder eine “normale” , das heißt vom Willen der Mitglieder der Handwerkskammer getragene Arbeit möglich. Anders als im Altbundesgebiet führten der Wechsel der Gesellschaftssysteme und die politischen Folgen der beiden Weltkriege zu mehrfachen Änderungen der Grenzen des Kammerbezirkes. Ein großer Teil des ursprünglichen Kammerbezirkes befindet sich heute in Westpolen.

In der folgenden Chronik (in Arbeit) sind die wesentlichen Ereignisse der letzten hundert Jahre bis hin zur Gegenwart im Leben des ostbrandenburgischen Handwerks festgehalten.