Umfrage: Ermittlung der Bürokratiekosten bei der Umstellung von Kassen | HWK-FF.DE

Umfrage: Ermittlung der Bürokratiekosten bei der Umstellung von Kassen

Verwendet Ihr Betrieb für Ihre Kassenaufzeichnungen eine elektronische Registrierkasse, eine PC-Kasse oder eine Waage mit Kassenfunktion? Dann sind auch Sie von den neuen Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung aus dem seit dem 1. Januar 2020 geltenden Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (sog. KassenG) und der Kassensicherungsverordnung betroffen.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) kritisierte bereits zu Beginn des Gesetzgebungsverfahrens, dass die Schätzung des Erfüllungsaufwandes der Wirtschaft aus den neuen Anforderungen ordnungsgemäßer Kassenführung mutmaßlich deutlich zu gering ausfiel.

Vielen von Ihnen sind die Umstände der Umstellung gewiss noch präsent oder Sie befinden sich sogar noch in der Umstellungsphase. Möglicherweise haben Sie schon Erfahrungen im Geschäftsalltag gesammelt.
Um die tatsächlich entstandenen einmaligen Umstellungsaufwendungen und die laufenden Aufwände der Handwerksbetriebe möglichst realitätsnah abzubilden, befragt der ZDH jetzt betroffene Betriebe.  Außerdem können Ihre Erfahrungen eine wichtige Rolle bei der Ausgestaltung zukünftiger Überlegungen des Gesetzgebers spielen, z. B. im Hinblick auf eine Ausweitung des Manipulationsschutzes auf andere elektronische Aufzeichnungssysteme oder die Einführung einer allgemeinen Registrierkassenpflicht.

Den Link zur Befragung finden Sie auf der Homepage des ZDH (https://zdh-umfragen.de/kassenumfrage/). Es handelt sich um eine Online-Befragung, an der Sie zeitlich und räumlich flexibel teilnehmen können. Sie wird ungefährbis zu 45 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen.
Die Befragung findet im Zeitraum vom 14. Oktober 2020 bis 9. April 2021 statt. Der Datenschutz ist selbstverständlich gewährleistet. Die erhobenen Daten werden ausschließlich für dieses Vorhaben anonymisiert gespeichert und aufbereitet sowie anschließend vernichtet. Eine Weitergabe der Einzeldaten an Dritte erfolgt nicht.

Bitte unterstützen Sie die Bemühungen zur Dokumentation des Bürokratieaufwandes. Ihre Teilnahme hilft dem ZDH dabei, auf eine betriebsfreundliche und praxisgerechte Umsetzung zukünftiger Gesetzgebungsvorhaben hinzuwirken.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Abteilung Steuer- und Finanzpolitik, Frau Daniela Jope, Telefon 030 20619-294.

Wir danken für Ihre Mitarbeit.

Quelle: ZDH im Oktober 2020

Diana Zühlke

Ressortleiterin Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU)
Tel. 0335 5554 - 210
Fax 0335 56577 - 513

ZDH-Umfrage zur Finanzierungssituation der Betriebe im Rahmen der Corona-Pandemie

Um die Folgen der Corona-Pandemie für die Handwerksbetriebe besser beurteilen zu können, hat der ZDH in Zusammenarbeit mit Handwerkskammern und Fachverbänden des Handwerks die Betriebe schon mehrfach zu deren Auswirkungen auf die aktuelle Geschäftstätigkeit befragt. Mit der sechsten Umfragerunde im August 2020 wurde nun speziell die Finanzierungssituation der Betriebe beleuchtet. Insgesamt haben sich 2.509 Betriebe an der Befragung beteiligt. Zusätzlich wurden auch die Betriebsberatungsstellen der Handwerksorganisation um ihre Einschätzung gebeten. Die Ergebnisse geben wichtige Anhaltspunkte für die weitere politische Arbeit der Handwerksorganisation auf Bundes- und Landesebene.

BMWi-Umfrage zum Schutzmaskenbedarf in der Wirtschaft

In Anbetracht des aktuell wieder sehr dynamischen Infektionsgeschehens wird die Bedeutung der Versorgung von Bürgern und Unternehmen mit Schutzausrüstung noch einmal deutlich. Sie ist ein essenzieller Baustein zur Eindämmung der Pandemie und damit zur Verhinderung weiterer großflächiger oder bundesweiter Lockdowns, die es aus Sicht der Handwerksbetriebe unbedingt zu vermeiden gilt.
Um den Bedarf an Schutzmasken in der Wirtschaft zu ermitteln, die notwendige politische Unterstützung für die Bereitstellung von Masken zu bestimmen und die gesellschaftliche Akzeptanz für gesetzliche Vorgaben zum Tragen von Masken am Arbeitsplatz richtig einzuschätzen, hat das BMWi die Deutsche Energie-Agentur (dena) mit der Durchführung einer Unternehmensumfrage beauftragt, um den Kenntnisstand über die Schutzmas-kenversorgung und -nutzung in deutschen Unternehmen zu erörtern. Ziel der Umfrage ist es, die Wirtschaft beim Thema Schutzmasken bedarfsgerecht und zielführend zu unterstützen.

Umfrage: Stand der Digitalisierung in Unternehmen

Die Corona-Krise hat viele Unternehmen schwer getroffen und stellt eine große Herausforderung für unsere gesamte Wirtschaft dar. Zugleich hat sich gezeigt, dass die Digitalisierung bei der Bewältigung der Krise geholfen und manches erleichtert hat. Die Digitalisierung bleibt mehr denn je eine wichtige Zukunftsaufgabe. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat daher das IW beauftragt, in einer breit angelegten wissenschaftlichen Bestandsaufnahme nicht nur den Stand der Digitalisierung deutscher Unternehmen zu erfassen, sondern auch die damit verbundenen Herausforderungen zu beleuchten.